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FREMDE HEIMATWanderung in der Landschaft von Oskar Maria GrafDas erzählerische Werk des selbsternannten "Provinzschriftstellers" Oskar Maria Graf (1894-1967) ist unmittelbar auf das Leben in der "Seegegend" der Fischer und Bauern bezogen und lässt alles andere als eine "heile Welt" erkennen. Die Geschichten der "Dorfbanditen" (1932) und vor allem die große kulturhistorische Darstellung "Das Leben meiner Mutter" (1940;1946) geben davon vielfach Zeugnis. Nach der Überfahrt mit dem Schiff kommen auf einem etwa vierstündigen Spaziergang viele dieser Aspekte zur Sprache. Es geht von Schloss Berg zum Geburtshaus Grafs, vorbei am ehemaligen Café Maurus über die schöne Lindenallee nach Aufkirchen mit dem Graf-Denkmal, der Volksschule, dem Gasthof zur Post und dem Friedhof mit dem Familiengrab. Nach der Gelegenheit zum Mittagessen (neu: im Graf-Stüberl in Berg!) geht es weiter nach Aufhausen zum Heimrath-Hof, dem Geburtshaus der Mutter, und über die Maxhöhe und die Rottmannshöhe am sogenannten Kastenjakl-Schlössl vorbei hinunter nach Leoni und mit dem Schiff zurück nach Starnberg.
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